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Eine deutsche Krankenkasse kämpft gegen Abtreibungen

Die Versicherung möchte mit dem Verzicht auf Abtreibung zu einem gesellschaftlichen Umdenken beitragen.


Versicherte der Gruppe BKK in Wiesbaden haben die Möglichkeit, der Organisation "ProLife Deutschland" beizutreten und sich so für das ungeborene Leben und gegen Abtreibungen einzusetzen. Die Organisation argumentiert, dass der "Schutz ungeborener Kinder keine Privatsache ist". Frauen, die der Gruppe angehören und ein Kind zur Welt bringen, erhalten von "ProLife Deutschland" eine freiwillige finanzielle Unterstützung in der Höhe von 300 Euro. Momentan sind 1.200 der derzeit 16.000 BKK IHV-Versicherten auch Mitglieder von "ProLife Deutschland". Ein deutliches Signal dafür, dass viele Menschen gegen Abtreibungen sind und auch etwas dagegen unternehmen wollen.

Nun steht die deutsche Krankenkasse aber in der Kritik: eine Krankenkasse müsse sich neutral verhalten und dürfe keine Werbung mit weltanschaulichen Zielen machen, halten die Kritiker fest. Die Organisation "ProLife Deutschland" sowie die Krankenkasse BKK halten dagegen, dass das Neutralitätsgebot zu keinem Zeitpunkt verletzt worden sei. Die Mitglieder der Krankenkasse müssten nicht automatisch der Organisation "ProLife Deutschland" beitreten.

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